Teamplayer-Tag verbindet die Schulgemeinschaft

Bei 34 abwechslungsreichen Stationen erlebten Schülerinnen und Schüler, dass Teamgeist, Respekt und gegenseitige Unterstützung oft wichtiger sind als die reine Einzelleistung.

Ein langes Seil, Augenbinden, Frisbees, Bobbycars, Teppichfliesen und sogar quietschende Gummihühner: Beim Teamplayer-Tag am Montag, 27. Juli, verwandelte sich die Johannes-Brenz-Gemeinschaftsschule in einen großen Parcours voller Bewegung, Geschicklichkeit und gemeinsamer Herausforderungen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden in klassenübergreifende Teams mit jeweils etwa zehn Mitgliedern eingeteilt. Die älteste Person übernahm die Teamleitung und trug den Laufzettel von Station zu Station. Dort galt es unter anderem, mit verbundenen Augen ein perfektes Quadrat aus einem Seil zu formen, gemeinsam eine Decke zu wenden, einen Ball auf einem Ring zu transportieren oder sich beim Discgolf, Sackhüpfen und Dosenwerfen zu beweisen.

Im Mittelpunkt stand jedoch nicht allein das erfolgreiche Lösen der Aufgaben. Zusätzliche Teampunkte gab es für geduldiges Warten, gegenseitiges Anfeuern, einen respektvollen Umgangston und dafür, dass niemand zurückgelassen wurde. So erfuhren die Kinder und Jugendlichen ganz praktisch, dass echter Teamgeist besonders dann sichtbar wird, wenn etwas nicht sofort gelingt.

Zum Planungsteam gehörten Jannis Krämer, Louise Ehrmann, Tim Cornelius, Amelie Erkert, Ribanna Tsehaye und Franziska Weller. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Lehrkräften, der Schulsozialarbeit, der SMV sowie Schülerinnen und Schülern der Oberstufe. Sie betreuten die Stationen, halfen beim Auf- und Abbau, begleiteten die Gruppen und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Damit war der Teamplayer-Tag selbst ein eindrucksvolles Beispiel für seine zentrale Botschaft: Eine große Gemeinschaft funktioniert, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen, ihre unterschiedlichen Stärken einbringen und aufeinander achten. Der abwechslungsreiche Vormittag schuf Begegnungen über Klassen- und Altersgrenzen hinweg und machte sichtbar, was Schule über den Unterricht hinaus leisten kann.

Am Ende blieb deshalb mehr als die Erinnerung an Spiele, Bewegung und viele fröhliche Momente. Der Teamplayer-Tag zeigte: Gemeinsam kommt man nicht nur weiter – gemeinsam wird Schule zu einem Ort, an dem sich alle als Teil eines größeren Ganzen erleben können.